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Auswirkungen
von Windrädern auf den Tourismus |
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Kurier
vom 21.9.1995: „Windmühlen
belasten Fremdenverkehr“ Der
Fremdenverkehrsverband Schleswig-Holstein (Niemannsweg 31, 24105 Kiel,
0431 5600-100, Fax 5600-140) warnt in einem Schreiben an den Deutschen
Fremdenverkehrsverband in Bonn vom 3.
April 1996 vor der „unerträglichen Zerstörung der
Landschaft...nicht wieder gut zu machenden Schäden...existenzieller Gefährdung
unserer Fremdenverkehrsregion“. Immer
mehr Stammgäste meiden die Urlaubsorte, deren Umgebung durch
Windkonverter verhunzt sind. Ein ganzer umweltfreundlicher
Wirtschaftszweig wird ruiniert ...vom
7. April 1997 „Blick“
vom 16.4.1997 Die
Fremdenverkehrsverbände haben
eindringlich Bundestag und Bundesrat vor der Verabschiedung der Änderung
des § 35 Baugesetzbuch (Privilegierung der Windkraftnutzung im Außenbereich)
gewarnt. Im
Ostfriesischen Kurier vom 14.12.96
berichtete die Pressesprecherin der Bezirksregierung Weser-Ems, Herma Heyken,
unter „Schlaflos in Westeraccum“ über ihre Abschlußarbeit für das
Studium „Journalistenweiterbildung“ an der FU Berlin. Sie hat am
Wahltag 15. September 1996 im
Wahllokal in Dornum 305 Personen befragt. „...Immerhin
die Hälfte der Befragten (49,5 Prozent) fühlen sich von
Windenergieanlagen massiv gestört, in schriftlichen Anmerkungen erwähnen
sie Schlaf- und Herzrhythmus= störungen. Am häufigsten fühlen die
Menschen sich zu Hause vom Lärm belästigt (30 Prozent aller Befragten),
aber auch beim Spazierengehen (20 Prozent) und beim Erleben der Natur (29
Prozent) fühlen sie sich angesichts der vielen modernen Windmühlen nicht
mehr wohl. So
ist es nicht verwunderlich, daß mehr als ein Drittel der Menschen in
Ostfriesland finden, daß Windenergieanlagen das Landschaftsbild zerstören... Eine
Gefahr für den Tourismus durch den Boom bei Windenergieanlagen sehen 33
Prozent der Frauen und 26 Prozent der Männer. Auch
ein weiteres Ergebnis sollte den Planern zu denken geben: Obwohl ihre
Einstellung zur Windenergie insgesamt positiv war und ist, glauben neun
Prozent der Befragten, daß in Dornum und den benachbarten Gemeinden keine
weitere Windenergieanlagen mehr gebaut werden sollten - die Grenze sei
erreicht.... In
ihren Anmerkungen formulierten die Befragten immer wieder die deutliche
Forderung, Windenergieanlagen nicht in der Nähe von Siedlungen und Dörfern
zuzulassen. Eine sinnvolle Forderung -ist doch die deutlich gesunkene
Akzeptanz von WEA und damit von alternativer Energie allein auf die
Tatsache zurückzuführen, daß zum Beispiel der Windpark Georgshof Dornum
in unmittelbarer Nähe der Wohnsiedlung entstanden ist. Künftige
Planungen sollten diese Erkenntnis berücksichtigen: Denn ohne die
Akzeptanz der Menschen ist ein Umdenken in der Energiepolitik nicht möglich.“ Unter
der Überschrift „Akzeptanz für Windparks sinkt“ hat Redakteur
Burlager im Jeverschen Wochenblatt vom 17.12.96 darüber berichtet. Kohl
begrüßt Grundsätze für umweltgerechten Tourismus „Anzeiger
für Harlingerland“ vom 18.10.1997: MOIN
moin Esens-Bensersiel,
Veranstaltunsgkalender März bis Juni
1997: Urlauber
Ralf Sünkens, Im Altneukoog 1, 25882 Tetenbüll, 04864 10314, Fax 615391,
schrieb am 10.6.97 an den Bürgermeister
von 78144 Tennenbronn/Schwarzwald:
„Mit
Erschrecken mußten wir der Zeitung entnehmen, daß der Tennenbronner Bürgermeister
beabsichtigt, den schönen Schwarzwald mit riesigen Windkraftanlagen zu
zerstören. Wir machen Urlaub im Schwarzwald, weil wir hier die unberührte
Natur und die Bergrücken ohne Industrie schätzen... Müssen wir uns ein
neues Urlaubsziel suchen, oder bleibt der Schwarzwald auch in Zukunft in
seiner natürlichen Eigenart erhalte ...
vom 4. Juli 1997 „Gegen
Windparks im Landkreis Holzminden“: Ferdinand
Fürst zu Hohenlohe-Bartenstein,
74575 Schrozberg-Bartenstein, als Vorsitzender des „Arbeitskreises
Museen und Schlösser Hohenlohe-Franken“ am 25.6.1997
an die Vertreter der Gemeinde 38704 Liebenburg: „Seit
einem halben Jahr lehnt unser Arbeitskreis den Bau von Windkraftanlagen
strikt ab..Das Hohenloher Land ist eine strukturschwache Gegend mit einer
relativ geringen Bevölkerungsdichte, mit einer zu vernachlässigenden
mittelständischen Industrie und daher von hohem Erholungswert für die
Ballungsräume Stuttgart, Frankfurt und Nürnberg. Seit rund 30 Jahren bemühen
sich Schloß- und Burgenbesitzer, Museumsbetreiber und Gastronomen, aber
auch Vereine und Initiativen wie z.B. „Ferien auf dem Bauernhof“,
dieser Landschaft durch einen möglichst sanften Tourismus ein zusätzliches
Einkommen und damit verbundene Arbeitsplätze zu verschaffen. In unserer
Landschaft, einer welligen Hochebene mit respektablem Waldanteil, die bis
jetzt von störender Bebauung verschont geblieben ist und mancherorts
Ausblicke über 50 km bietet, würden Windkraftanlagen mit ihrer
projizierten Höhe von 130 m und mehr unser Landschaftsbild nachhaltig
zerstören. Eine historische Sehenswürdigkeit, eine romantische
Kleinstadtkulisse oder auch ein abgelegenes Waldtal würde sofort und auf
Dauer seinen Reiz für Urlauber und Erholungssuchende verlieren. Jahrzehntelange
Aufbauarbeit, Erhaltung und Werbung auf dem Gebiet des Fremdenverkehrs,
der Naherholung und des Denkmalschutzes wären umsonst gewesen. Unter großen
Opfern aufgebrachte, private Finanzierungen von Sehenswürdigkeiten und
Gastronomien wären verloren, während sich rücksichtslose Investoren von
Windkraftanlagen über steuerliche Abschreibungsmöglichkeiten und Gewinne
aus hochsubventionierten Stromabnahme-Preisen freuen würden. Wer
sich sachlich mit der Windenergie auseinandersetzt, wird sehr schnell
erkennen, daß Windkraftanlagen energiepolitisch sinnlos,
volkswirtschaftlich kontraproduktiv und landschaftszerstörend wirken. Diese
Meinung vertritt auch der Deutsche Burgenverein mit seinem Präsidenten
Alexander Fürst zu Sayn-Wittgenstein-Sayn, der gleichzeitig der
amtierende Präsident des Europäischen Burgeninstituts IBI ist.“ (und
Vizepräsident von Europa Nostra) Friedrich
John, Fehmarn, der eine
Windkraftanlage weggeklagt hat, am 22.6.97
mündlich: Ostfriesen-Zeitung
vom 5.1.1996: „Sie
befürchten, daß die Gäste durch die Verschandelung der Landschaft
ausbleiben werden und dadurch ein ganzer Erwerbszweig zerstört wird“,
so Rathmann.“ „Glück
auf“ vom November 1996,
Zeitschrift des Erzgebirgs-Verein Naturpark
oder Windpark Eine
der wichtigsten Aufgaben des Zweckverbandes Naturpark
„Erzgebirge/Vogtland“ ist die Erhaltung des Landschaftsbildes als
Grundkapital für den Tourismus. ....Windkraftanlagen
„überstrahlen“ die Landschaft und zerstören damit nicht nur das
reale Bild, sondern auch ihren ästhetischen Eigenwert. Deren Errichtung
stellt damit einen schweren Eingriff in Natur und Landschaft dar... Leserbrief
von Hermann und Gertrud Zeiger,
26427 Bensersiel, im Anzeiger für Harlingerland vom 6.6.1997 Prof.
Wolfrum: 18,8 % der Reisenden haben sich in der NBL über Umweltsachen geärgert
(530 000 Urlauber, die ihren Haupturlaub verbrachten, also nicht nur eine
Woche. „Dreiviertel fühlen sich durch Urlaubsorte mit verbauter
Landschaft abgeschreckt“. Anzeiger
für Harlingerland vom 13.03.99 Laut
„Anzeiger für Harlingerland“ vom 15.03.99 sagte bei seinem Besuch in
Holtriem Kurdirektor Johann Taddigs aus Esens-Bensersiel: "Der
Urlauber braucht Lebensqualität in einer heilen Welt." Dort
wohnt und wurde jahrelang durch eine Windkraftanlage gequält Familie
Gertrud und Hermann Zeiger, Strenge Weg 8, 26427 Benser Siel Bayernwald
Echo vom 9. März 1999: Sorge
über Windanlagen „Mit
Sorge beobachten wir die Entwicklung hinsichtlich der Windkraftanlagen in
unserer Region. Die technischen Möglichkeiten und die soziale Akzeptanz
von regenerativen Energien haben in besiedelten Gegenden enge Grenzen. Traditionell
gepflegte, naturnahe Kulturlandschaft mit vielfältigen Erholungsmöglichkeiten
ist das wichtigste Kapital des strukturschwachen Waldmünchner
Urlaubslandes. Dieses Kapital gilt es zu sichern, um dem Wirtschaftsfaktor
Tourismus die positive Entwicklung nicht zu gefährden. Bei
seinem Besuch in der „Alten Mühle“, dem LBV-Zentrum in Nößwartling,
sagte der Bayer. Umweltminister Dr. Schnappauf: „Nur
durch ein gesundes Miteinander von Natur, Kultur- und Wirtschaft kann die
von der AGENDA 21 geforderte Nachhaltigkeit erreicht werden.“
Diese
Nachhaltigkeit bedeutet gemeinsames Streben nach Dauer, Stetigkeit und
Gleichmaß der Befriedigung aller Bedürfnisse, welche die Gesellschaft an
die natürlichen Lebensgrundlagen stellt. Windkraftanlagen
im Waldmünchner Urlaubsland verkehren diese Absichten ins Gegenteil. Sie
verursachen die nachhaltige Störung des harmonischen Landschaftsbildes
und Verminderung der Attraktivität als Erholungsraum, die Zerstörung des
gewachsenen Heimatbildes, eine Beeinträchtigung der positiven
Erholungswirkung für die Gäste auf emotionaler Ebene, die Zerstörung
der beeindruckenden Landschaftsästhetik, eine Nachfrageminderung der
potentiellen Urlaubsgäste mit allen negativen Auswirkungen auf den
Wirtschaftsfaktor Tourismus, dem wichtigsten Standbein in Waldmünchen mit
zunehmender Bedeutung, und nachhaltige Ertragseinbußen mit
Arbeitsplatzverlust. Das
Jahresthema des Tourismusverbandes Ostbayern lautet ab 2000 „Natur -
Machen Sie Urlaub in der größten Naturregion Europas“. Bei
Meinungsumfragen lautete eine Frage: „In unserer Urlaubsregion sind 60 -
80 Meter hohe Windkraftanlagen mit 3-flügeligen Rotorblättern
geplant“. Von 2000 befragten Gästen antworteten 57,7 Prozent: „Das
Landschaftsbild ist wesentlich beeinträchtigt.“ Für
33,8 Prozent wären die Anlagen ein Grund, den Urlaub in einer anderen
Region zu verbringen. Fazit:
Jeder 3. Urlaubsgast würde bei
einer Windkraftanlage erst gar nicht kommen. Windanlagen,
noch dazu in großer Anzahl von Einzelanlagen, nehmen dem
Wirtschaftsfaktor Tourismus die Entwicklung für die nächsten Jahrzehnte.
Beschädigtes Landschaftsbild, nachweisliche Beeinträchtigung der
Gesundheit und Zerstörung der Tier- und Pflanzenwelt im Umkreis von
Windkraftanlagen sind Kriterien, die bei Beurteilungen für Prädikate wie
„Luftkurort“ und „Heilklimatischer Kurort“, aber auch für den
Verbleib im Naturpark Oberer Bayerischer Wald beurteilt werden. Angesichts
dieser gravierenden Fakten sind Windkraftanlagen in unserer Region eine
echte Existenzfrage. Der Wirtschaftsfaktor Tourismus kann sich das
Experiment Windkraftanlagen schlichtweg nicht leisten.“ Windkraft
ist keine regenerative Energie, denn
sie verbraucht Landschaft, und die wächst nicht nach. Wo
Landschaftsmord, kein Urlaubsort. ............................................................... „Windkraftanlagen
gefährden den Tourismus“ titelt das Jeversche Wochenblatt vom
19.06.99. Wilfried Lose (Sportartikelhändler) veranstaltete eine Radtour
zu den geplanten Standorten von neun großen Windkraftanlagen bei Jever,
Niedersachsen. Er sprach von „Horizontverschmutzung... und entsetzlichem
Flächenfraß...Die Frage ist, wie lange die Touristen das noch
mitmachen". Wenn der Fremdenverkehr sich verabschiede, dann entstehe
großer volkswirtschaftlicher Schaden. Das
Jeversche Wochenblatt berichtete am 26. Juni 1999 aufgrund einer
dpa-Meldung unter Bezugnahme auf die Tourismus-Gesellschaft Nordsee, daß
der Start in die Hauptsaison auf den ostfriesischen Inseln und an der
Nordseeküste „verhaltener ausgefallen“ sei als in den früheren
Jahren. Als Ursache muß das Wetter herhalten. Demonstration
gegen die Schändung von Rügen Bild-Zeitung
vom 26. 10. 1999: „Mehr Gäste
in Deutschland - ...Im Vergleich zum Vorjahr ein Plus von 4,4 Prozent. Die
höchsten Zuwächse gabs in Berlin und Mecklenburg-Vorpommern, das größte
Minus in den Küstenländern Schleweswig-Holstein und Niedersachsen..“
Ansprechpartner
aus der Tourismusbranche: Jeder
fünfte Feriengast in Schleswig-Holstein fühlt sich durch Windparks so
gestört, daß er ein
neues Urlaubsziel sucht. Das ist das Ergebnis eines Untersuchung, die am
Mittwoch in Kiel von Energieminister Claus Möller und Ingrid Franzen,
Ministerin für Landesplanung, veröffentlicht wurde. Beide warnten davor,
die Ergebnisse zu unterschätzen. Offenbar sei eine kritische Grenze
erreicht, die beim Ausbau der Windkraft nicht überschritten werden dürfe
(dpa) Umfrage
des Tourismusverbandes Ostbayern in Regensburg unter 2000 Urlaubsgästen
im Ostbayerischen Raum: Frage:
Wie gefiel Ihnen während des Urlaubs in Ostbayern... |